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Interview mit dem Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib)

Seit 1954 gilt das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft GmbH (dib) in Frankfurt/Main als die Dachorganisation für das Ideenmanagement/Vorschlagswesen in Deutschland. Die Zeitschrift „Ideenmanagement“ erscheint 4 mal im Jahr unter Mitwirkung des Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrum und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Verbesserungsprozesse SAV/ASP.

Das Interview führte Dipl.-Kfm. Christiane Kersting vom dib mit Bernie Sander. Hier einige Ausschnitte:

Ist PiT-Stop ein neuer Prozess, der zusätzlich in einem Unternehmen installiert werden sollte? Wie verträgt sich PiT-Stop mit anderen Systemen in einem Unternehmen? Mehr …
Wir sehen PiT-Stop als einen „idealen Ideen-Zubringer“ für vorhandene Systeme (z. B. Ideenmanagement, KVP, Six Sigma, TPS, Lean Manufacturing) der hilft, die Problemlandschaft aus Sicht der Mitarbeiter zu artikulieren. Nicht nur von einigen wenigen Experten, sondern flächendeckend von allen Mitarbeitern. PiT-Stop liefert nicht nur die notwendigen Hinweise auf Verschwendung, Zeitfresser, Informationsmangel und Fehlerquellen, die alle Qualitätsmanagement-Systeme dringend brauchen, sondern bringt auch die Struktur- und Lösungsmethoden mit.

Warum gehen die Interviewer zu den Menschen, direkt zu ihren Arbeitsplätzen?
Probleme bekommen wir am besten dort zu fassen, wo sie entstehen oder sich zeigen. „Go to GEMBA“ – „Gehe zum Ort des Geschehens“, sagt die Kaizen-Philosophie. Jeder Mitarbeiter kennt Schwachstellen an seinem Arbeitsplatz. Jeder Mitarbeiter hat Probleme. Mit dem persönlichen Interview nehmen wir dem Mitarbeiter die „Bringschuld“ ab. Wir übernehmen die „Holpflicht“. Die Arbeit muss kaum unterbrochen werden. In einem vertrauten Umfeld fällt das Reden leichter. Der Mitarbeiter kann das Problem direkt zeigen. Auch sonst schweigsame Mitarbeiter äußern spontan ihre Ideen. Übertragungs- oder Verständnisfehler entfallen fast gänzlich. „Alltagsstörungen“ werden erfasst und in ihrer Gesamtheit betrachtet (Auswirkungen/Kosten pro Tag/Woche/Monat/Jahr) und bekommen oft neue Priorität.

Warum holen Sie die Ideen und Anregungen per Interview ab und nicht per Intranet?
Erfahrungsgemäß gibt es viele Gründe, warum die Mitarbeiter ihre Ideen nicht zu Papier bzw. ins Intranet bringen. Oft scheitert es daran, dass sie nicht die erforderlichen Bedingungen erfüllen können: z. B. Ist-Soll-Nutzen aufzuschreiben. Durch die Interviewtechnik helfen wir ihnen, das Problem zu formulieren und auch Angaben zur Auswirkung des Problems zu machen. Durch gezieltes Nachfragen kann der Mitarbeiter sein Anliegen präzise und genau beschreiben. Auch den nachfolgenden Entscheidungsträgern liegen damit wesentlich bessere Daten und Fakten vor.
Ein weiterer Vorteil ist, dass wir durch Interviews mehr Mitarbeiter erreichen als mit jeder anderen Methode. Ein besonders zu unterstreichender Nebeneffekt ist, dass wir so ganz nebenbei auch noch Wertschätzung und Anerkennung vermitteln können. Im Ergebnis zeigt sich eine deutlich höhere Wertschöpfung durch die eingesammelten Ideen.

Sie schreiben die Antworten auf, übertragen diese auf Karten und dann werden die Karten noch elektronisch erfasst. Liegt hier nicht in der Sache selbst noch Optimierungsbedarf?

Die Karten verschaffen vor allem eines: Einen guten Überblick. Das ist zum einen die Voraussetzung für die spätere schnelle und sichere Bewertung durch die Management- und Expertenteams. Zum anderen ist dieser „Problemspeicher“ eine bewusste Visualisierung der Verschwendung. Die „Unqualität“ bei Prozessen, Produkten und Dienstleistungen wird durch die Anzahl der Karten sichtbar gemacht. Die Vielzahl der Chancen auch.

Sie erhalten durch Ihre Interviews sehr viele Informationen. Wie gehen Sie mit diesen um? Und wie stellen Sie sicher, dass keine Informationen im Prozess verloren gehen?

Alle Daten, Zuordnungen und Entscheidungen erfassen wir zeitgleich, also live, in einer von uns vorbereiteten Excel-Tabelle. Das verhindert den Informationsverlust. Alle Ergebnisse sind nachvollziehbar dargestellt. Die weitere Bearbeitung ist papierlos möglich. Die Zuordnung nach Clustern und nach Verantwortungsbereichen ist dokumentiert. Nichts ist geheim, alles wird festgehalten.

Irgendwann sind alle Informationen strukturiert und visualisiert und die Probleme erkannt. Wie geht es weiter? Was sind die nächsten Schritte?
Die Führungskräfte und Experten legen die nächsten Schritte fest. Anhand von praktischen Entscheidungshilfen und begleitender Moderation vor Ort werden die verantwortlichen Personen für die Problemlösung, die Priorität, die Art der Problemlösung und der Termin festgelegt. Alles wird im elektronischen Maßnahmenkatalog festgehalten und sichert so die kontinuierliche Abarbeitung.

Wenn ich mich entschließe, einen Pit-Stop-Workshop in meinem Unternehmen durchführen, was bringt es mir? Können Sie z.B. einen Nutzen beziffern?
PiT-Stop unterstützt Sie dabei, Ihre Ziele zu erreichen:
Taktzeiten, Laufzeiten, Leerzeiten, Überstundenreduzierung, Fehlerquellen (Verschwendung, Zeitfresser, Informationsmangel) werden systematisch aufgedeckt. Mit dem Modul „Problemlösung“ innerhalb der PiT- Stop-Methode befähigen Sie Ihre Mitarbeiter, klar definierte Probleme selbständig zu lösen:
Analyse der Fehlerquellen bei laufender Produktion: 20-Minuten-Interview am Arbeitsplatz
  • Die Prozessqualität verbessert sich systematisch und nachhaltig, Minimum 100.000 Euro Nutzenpotenzial pro Interviewtag. Das entspricht erfahrungsgemäß einem durchschnittlichen Nutzenpotenzial von 1.500 Euro je interviewtem Mitarbeiter.
  • Nutzung von Synergien durch nahtlose Zuarbeit zu anderen Qualitäts- und Verbesserungsmaßnahmen
  • PiT-Stop ist praxistauglich, entlastet die Führungskräfte und ist für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im hektischen Alltag bestens geeignet:
  • Schneller ROI durch hohe Transparenz und gute Controlling-Werkzeuge
  • PiT-Stop bringt den Spaß an der Förderung und Bewertung von Ideen zurück.
Wir sehen unsere Aufgabe aber auch als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Im Ideenmanagement haben wir ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von mindestens 1:6. Wie sieht es bei Ihrer Methode aus?
PiT-Stop bietet einen sofort nutzbaren Return on Investment und Return on Process, das heißt, ein schneller ROI durch hohe Transparenz und gute Controllingwerkzeuge. Das Kosten-Nutzen- Verhältnis der Interviewtage ist größer als 1:20 (inklusive aller internen und externen Kosten).
PiT-Stop bringt hervorragende Ergebnisse bei Ratio und Potential. PiT-Stop ist aber mehr als nur ein Prozess der gesteuerten Ideengenerierung. Der Mehrwert basiert auf den so genannten Soft Facts wie Mitarbeiter-Einbeziehung, Qualifizierung, Anerkennung, Team-Kompetenz, Innovationsfreude, Führungs- Coaching und Motivation.

Wie kann PiT-Stop helfen, die Ziele von Ideenmanagern, BVW-Beauftragten, KVP-Koordinatoren oder Innovationsmanagern zu erreichen?
Das aktive Abholen von Ideen hilft, die Leistungspotenziale auch von den Mitarbeitern zu erhalten, die sich bis jetzt noch nicht beteiligt haben. Wir erreichen 100% Beteiligung und schaffen 3 Problemnennungen/Ideen pro Mitarbeiter in einem Interview von 20 Minuten Dauer. Die Beteiligungsquote (BQ), Ideenquote (IQ), Nutzenquote (NQ) und Umsetzungsquote (UQ) erhöhen sich drastisch.

Das Heft Ideenmanagement erhalten Sie beim Erich Schmidt Verlag, Tel. (030) 250085-0.

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Die folgenden Veröffentlichungen finden Sie im Downloadbereich.
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Constantia veröffentlicht die Erstausgabe ihrer KVP-Zeitschrift im April 2012

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